Letters 2 myself
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+++Updates: Neues Mainlay “I love walking in the rain” – 1 neuer Cutie “Maybe Forever” – Unter “Bekannte” eine neue “Enzo-seite” – mehrere neue Kurzgeschichten unter “fallen tears”+++

Und das ist die Seite über mein Buch, das Saphir heißen wird und bereits 150 Seiten hat!!!!

SAPHIR


“Und da sah sie zum ersten mal in ihrem Leben einen Menschen. Sie waren überall. Aber am dichtesten beim Fenster stand ein Junge. Er hatte große, dunkle Augen und schulterlanges, helles Haar. Sein Gesicht war blass, und so stachen eben diese Augen im Kontrast gegen die helle Haut bis zu der Seejungfrau empor.” Ich sah genau das Gesicht des Prinzen vor mir, als ich ihn beschrieb. Mit seinem blonden Haar, den perfekt geschwungenen Lippen und den schönen Augen. Aber ich dachte an etwas anderes, als ich da so redete. Ich dachte an jemand anderen. Auf einmal wurde das Haar des Prinzen kohlrabenschwarz und kürzer. Die Haut wurde um eine Spur blasser, die Gesichtszüge schmal und hart. Und die Augen…”

Ich hatte einige ernsthafte Probleme.
Erstens, saß ich auf einer Insel fest. Auf einer Insel, auf der mich jeder finden konnte. Ich war nicht mehr versteckt – ich war bloßgestellt.
Zweitens, Ich wusste nicht wer er war, und was er da mit mir machte. Ich hatte Angst vor ihm. Zumindest ein Teil von mir. Eine andere Seite aber verspührte etwas ganz anderes, etwas, dass vielleicht noch gefährlicher war, als er selbst.
Und drittens, das war nicht das einzige, was mir passierte. In meinem Legen gingen seltsame Dinge vor. Dinge, die nicht sein durften, Dinge, die ich verschweigen musste. Nicht nur mit meinem Leben geschah etwas, sondern auch mit mir. Mit meinem Körper.

“Ist die Geschichte wirklich wahr?”, piepste er und stolperte fast, weil er mich die ganze Zeit anstarrte, als sei ich ein Tier im Zoo. Ich fing ihn auf und zog ihn weiter, Ciaran war schon ein ganzes Stück vor uns.
“Wer weiß?” Ein geheimnisvolles Lächeln umspielte meine Lippen.
Dori schluckte.
“Du, Blue?”, fragte er vorsichtig. Das entging mir nicht.
“Hmmm…?”, fragte ich und versuchte desinteressiert zu klingen. Eine Lüge.
“B-Bist du eine Seejungfrau?”, fragte er und starrte mich ehrfurchtsvoll an.

Erstes Kapitel